Zum Vorlesen und Einschlafen

Gutenachtgeschichten für Kinder

Eine Gutenachtgeschichte ist für viele Kinder der schönste Moment des Tages: kuscheln, zuhören, langsam müde werden. Hier findest du Geschichten zum Vorlesen, Tipps für ein entspanntes Abendritual und die Möglichkeit, eine Geschichte zu erstellen, in der dein Kind selbst die Hauptrolle spielt.

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Aquarell: Ein Kind schläft im Bett, über ihm ein sanfter Mond und Sterne am Fenster
Illustration mit KI erstellt

Warum Gutenachtgeschichten so wichtig sind

Eine Geschichte am Abend ist mehr als Unterhaltung. Sie ist ein klares Zeichen: Der Tag ist vorbei, jetzt wird es ruhig. Wenn sie jeden Abend an derselben Stelle im Ritual kommt, nach dem Zähneputzen und vor dem Licht-aus, stellt sich dein Kind darauf ein. Gleichzeitig ist sie Nähe pur. Dein Kind hört deine Stimme, spürt dich neben sich und hat dich ein paar Minuten ganz für sich.

Ganz nebenbei wächst beim Vorlesen der Wortschatz, und Kinder lernen, einer Handlung zu folgen. Organisationen wie die Stiftung Lesen setzen sich seit vielen Jahren dafür ein, dass in Familien regelmäßig vorgelesen wird. Die Gutenachtgeschichte ist dafür der natürlichste Platz.

Was eine gute Einschlafgeschichte ausmacht

  • Ein ruhiges Ende. Spannung ist erlaubt, aber am Schluss sind alle in Sicherheit und kuscheln sich ins Bett.
  • Nichts Gruseliges. Was am Nachmittag lustig ist, kann im Dunkeln Angst machen.
  • Die passende Länge. Für Kleinkinder reichen drei bis fünf Minuten, für Schulkinder darf es auch ein längeres Kapitel sein.
  • Vertrautes. Ein Kuscheltier, der Spielplatz um die Ecke, das Laternelaufen im November oder der erste Schnee: Was Kinder kennen, macht Geschichten lebendig.
  • Wärme statt Belehrung. Eine Geschichte darf etwas zeigen, muss aber nicht erziehen.

Gutenachtgeschichten nach Alter

Für Kleinkinder (2 bis 3 Jahre)

Kurze Sätze, viele Wiederholungen, ein Alltag, den das Kind kennt: essen, baden, kuscheln, schlafen. Kleinkinder wollen oft wochenlang dieselbe Geschichte hören. Das ist völlig in Ordnung, denn gerade die Wiederholung gibt Sicherheit.

Für Kindergartenkinder (4 bis 6 Jahre)

Jetzt darf es ein kleines Abenteuer sein: ein verlorenes Kuscheltier, eine Reise zum Mond, ein Freund, der getröstet werden muss. Wichtig bleibt ein sanfter Ausklang. Wenn eine Geschichte zu aufregend endet, ist an Schlaf nicht zu denken.

Für Schulkinder (6 bis 8 Jahre)

Ältere Kinder mögen mehr Handlung, Humor und auch mal ein Rätsel. Fortsetzungsgeschichten, bei denen jeden Abend ein Teil gelesen wird, funktionieren wunderbar. Hör an einer ruhigen Stelle auf, nicht mitten im spannendsten Moment.

So wird das Vorlesen entspannt

Lies langsamer, als du denkst, und lass deine Stimme gegen Ende leiser werden. Stimmen für die Figuren machen Spaß, abends darf es aber gern etwas sanfter zugehen. Und wenn jeder Abend in einem Kampf um „noch eine Geschichte“ endet, hilft eine klare Absprache vorher: „Eine Geschichte, dann ein Lied, dann Licht aus.“ Ausführliche Tipps findest du im Ratgeber Gutenachtgeschichten vorlesen. Wenn dein Kind abends gar nicht ins Bett will, lohnt sich ein Blick in den Artikel Kind will nicht schlafen.

Eine Gutenachtgeschichte mit deinem Kind als Held

Kinder hören besonders aufmerksam zu, wenn sie selbst in der Geschichte vorkommen. Mit Winktale erstellst du eine illustrierte Gutenachtgeschichte, in der dein Kind mit seinem Namen und seinem Aussehen die Hauptfigur ist. Du kannst ein Foto hochladen oder das Aussehen beschreiben und erzählen, was dein Kind mag: Dinos, Pferde, Feuerwehr oder den Hund von Oma.

Die Mini-Geschichte hat sechs illustrierte Seiten mit Vorlesestimme und ist in wenigen Minuten fertig, genau richtig für ein Abendritual. Die lange Geschichte hat rund 20 Seiten und Platz für bis zu fünf weitere Figuren aus Familie und Freundeskreis. Das Erstellen ist kostenlos: Titelbild, der ganze Text und die ersten Seiten mit Bildern. Erst wenn dir die Geschichte gefällt, zahlst du einmal, ganz ohne Abo. Die Geschichten gibt es auf Deutsch, Englisch und Spanisch.

Wenn dein Kind gerade etwas beschäftigt, etwa die Angst im Dunkeln oder der Start in der Kita, schau auch bei unseren Mutmachgeschichten vorbei.

Gutenachtgeschichten zum Vorlesen

Hier findest du Geschichten zum Vorlesen, jeweils vollständig und mit Tipps für den Abend:

Häufige Fragen

Wie lang sollte eine Gutenachtgeschichte sein?+

Für Kleinkinder drei bis fünf Minuten, für Kindergartenkinder etwa fünf bis zehn Minuten. Schulkinder hören auch gern länger zu, zum Beispiel ein Kapitel pro Abend.

Ist es schlimm, wenn mein Kind immer dieselbe Geschichte hören will?+

Nein. Wiederholung gibt Sicherheit und hilft beim Einschlafen. Neue Geschichten kommen irgendwann ganz von selbst dazu.

Kann ich die Geschichte auch vorlesen lassen?+

Ja. Jede Winktale-Geschichte hat eine Vorlesestimme. Trotzdem lohnt es sich, so oft wie möglich selbst vorzulesen, weil die Nähe dabei für dein Kind so wichtig ist.

In welchen Sprachen gibt es die Geschichten?+

Winktale-Geschichten gibt es auf Deutsch, Englisch und Spanisch, praktisch auch für zweisprachige Familien.

Auch verfügbar auf English · Español

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